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Kronen Zeitung

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STIMMEN ZUM BL-SAMSTAG

Kühbauer: „Es ist zu früh, vom Titel zu reden!“

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Was man nach den Duellen von TSV Hartberg und SCR Altach, WSG Tirol und SK Sturm Graz sowie SV Ried und LASK in den Lagern der Teams zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!


Manfred Schmid (Hartberg-Trainer): „Natürlich wären drei Punkte wichtig gewesen. Wir wissen, dass wir, wenn wir in die Top-6 kommen wollen, mit einem X nicht weiterkommen werden. Es ist aber schon schön zu sehen, dass die Ansprüche der Spieler so sind, dass sie so ein Spiel gewinnen wollen. Dass sie unzufrieden sind, macht mir als Trainer Spaß.“

Ognjen Zaric (Altach-Trainer): „Wir waren in der ersten Hälfte nicht gut im Spiel, aber wir haben überlebt bis zur Pause. Da haben wir dann korrigieren können, wie wir sie anlaufen wollen, dass wir im Ballbesitz einfach mehr Ruhe haben und mehr Zugriff aufs Spiel kriegen. Ich finde, dass wir eine gute zweite Hälfte gespielt haben. Ich glaube, den Punkt müssen wir heute mitnehmen.“

Philipp Semlic (WSG-Tirol-Trainer): „Wenn du mit 1:0 zu Hause gegen Sturm gewinnst, das griffig und giftig war, dann hast du sehr viel richtig gemacht. Wir freuen uns über den Sieg, es war aber kein gutes Fußball-Spiel. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen, es war wenig von dem, für das wir stehen wollen, wenig zusammenhängende Aktionen, sehr viel Kampf und Duelle. Das haben wir angenommen, waren sehr präsent, aktiv, fleißig und haben in den entscheidenden Momenten die Zweikämpfe gewonnen. Es war wenig überraschend, dass in so einem Spiel eine Standardsituation alles entscheidet.“

Fabio Ingolitsch (Sturm-Graz-Trainer): „Ich habe das Gefühl gehabt, dass Tirol von Beginn an bereiter war als wir. Sie sind mit mehr Herz und Leidenschaft ins Spiel gegangen, waren griffiger in den Duellen und mehr am Platz zu sehen als wir. Bei so einer Witterung ist das die Prämisse dafür, dass du ein gutes Spiel abliefern kannst. Wir haben lange gebraucht, um uns ins Spiel reinzuarbeiten, deshalb bin ich auch enttäuscht. Es war viel Stückwerk. Es ist so, dass es schon bevor ich da war, Probleme gegeben hat. Das ist kein Geheimnis, genauso ist es kein Geheimnis, dass wir immer noch Probleme haben. Die können wir nicht einfach wegzaubern. Wir müssen zusammenstehen und weiterarbeiten.“

Maximilian Senft (Ried-Trainer): „Wir hatten in der ersten Hälfte gute spielerische Momente und hatten kurz vor der Pause noch das 2:0 am Fuß. In der zweiten Hälfte ist es viel ums Verteidigen gegangen. Leider haben wir die Kontergelegenheiten, die wir bekommen haben, nicht besser ausgespielt. Es schmerzt mich sehr für die Mannschaft, die so viel investiert hat und dann so unglücklich das 1:1 bekommen hat. Ich habe danach in der Kabine eine absolute Energie gespürt. Ich glaube, dass wir aus diesem Spiel viel rausziehen werden. Normalerweise, wenn du so ein spätes Gegentor bekommst, gibt es hängende Köpfe, aber bei uns ist das ganz anders. Du spürst in der Kabine, dass die Mannschaft eine gewisse Wut im Bauch hat und überhaupt nicht in Lethargie verfällt, sondern Kraft für die nächsten Wochen ausstrahlt. Es ist ein wichtiger Punkt, den wir in unserem Kampf ums obere Playoff gesammelt haben.“

Dietmar Kühbauer (LASK-Trainer): „Es war ein hitziges, emotionales Spiel. Es wäre ewig schade gewesen, wenn wir verloren hätten, weil vor allem in der zweiten Hälfte ein riesiger Unterschied erkennbar war. Wir hätten den Ausgleich schon früher machen müssen. In der ersten Hälfte hatten wir ein bisschen mehr vom Spiel, aber im letzten Drittel nicht so die zündenden Ideen. In der zweiten Hälfte waren wir besser, aber leider in der Chancenverwertung nicht klar genug. Doch die Mentalität meiner Mannschaft war bemerkenswert. Meine Spieler machen es unglaublich gut, aber wir müssen noch viel arbeiten. Jetzt gibt es noch drei Runden im Grunddurchgang, dann kommt die Teilung, und dann werden wir schauen, wo die Reise hingeht. Es ist jetzt eindeutig zu früh, vom Meistertitel zu reden. Das ist kein Understatement, das meine ich zu 100 Prozent.“


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